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Tach- Ich bin´s, Eckhard!

Eckhard – die Legende aus dem Salweytal

Jedes Dorf hat seine Wahrzeichen. Manche besitzen einen historischen Kirchturm, andere ein Schloss, einen Marktplatz oder wenigstens einen Kreisverkehr mit Kunstwerk.

Salwey Aktiv hat Eckhard.
Einen Hirsch mit Haltung, Humor, Wiedererkennungswert und einer Vergangenheit, über die bis heute nicht alle Beteiligten gerne sprechen – vor allem nicht in Eslohe.

Wie alles begann
Zum ersten Mal öffentlich in Erscheinung trat Eckhard im Jahr 2024.

Damals zierte er den Aufkleber, der anlässlich des Salweyer Schützenfestes die Runde machte. Eigentlich sollte er nur ein lustiger Begleiter für die Festtage sein. Doch Eckhard hatte andere Pläne.
Innerhalb kürzester Zeit klebte sein Konterfei auf Autos, Kühlschränken, Werkbänken, Fenstern und an Stellen, an denen vermutlich bis heute niemand weiß, wie der Aufkleber überhaupt dorthin gelangen konnte.
Manche Salweyer sollen damals mehr Aufkleber verteilt haben als Einladungen zum Schützenfest.

Eckhard war plötzlich überall. Und damit begann eine Karriere, wie sie im Salweytal bis dahin nur wenige erlebt hatten.
Aus dem Hirsch auf einem Aufkleber wurde eine kleine Berühmtheit – und schließlich das offizielle Maskottchen von Salwey Aktiv.
Seitdem begrüßt er die Besucher der Internetseite, kündigt Veranstaltungen an, begleitet Berichte und sorgt immer wieder für ein Schmunzeln.

Einmal im Jahr übernimmt er allerdings eine ganz besonders wichtige Aufgabe: Zum Salweyer Schützenfest ziert Eckhard traditionell den Festaufkleber.Darauf
ist er mächtig stolz. Er behauptet sogar, das Schützenfest beginne offiziell erst dann, wenn der erste Eckhard-Aufkleber an einer Heckscheibe klebt.

Woher kommt Eckhard eigentlich?
Über seine Herkunft gibt es verschiedene Theorien. Einige behaupten, Eckhard lebe schon seit Jahrhunderten tief im Salweytal, irgendwo zwischen Homert, Hasenknick und einem geheimen Platz im Wald, den nur alteingesessene Salweyer kennen. Andere sagen, er sei eines Morgens einfach aus dem Nebel getreten, habe kurz in Richtung Dorf geschaut und beschlossen: „Hier bleibe ich.“
Wieder andere sind überzeugt, er sei am Computer erschaffen worden. Eckhard selbst äußert sich dazu nicht.

Er sagt lediglich: „Man muss nicht alles wissen. Hauptsache, man weiß, wo das nächste Fest ist.“

Der Hirsch, der alles weiß
Eckhard ist kein gewöhnlicher Hirsch. Während seine Artgenossen friedlich durch die Wälder ziehen, grasen oder im Herbst majestätisch röhren, interessiert sich Eckhard vor allem für das Dorfgeschehen.
Er weiß meistens schon vorher, wann eine Straße gesperrt wird, wo ein Fest stattfindet, wann die Mülltonnen herausgestellt werden müssen und bei welcher Veranstaltung es etwas zu essen gibt. 
Man munkelt sogar, dass einige Meldungen auf Salwey Aktiv nur deshalb so schnell veröffentlicht werden, weil Eckhard nachts heimlich durch das Tal zieht und alle wichtigen Informationen einsammelt.
Dabei entgeht ihm nichts. Eine neue Bank wurde aufgestellt? Eckhard weiß es. Eine Veranstaltung wurde verschoben? Eckhard wusste es vermutlich schon vorher. 

Ach ja, die Sache mit Eslohe
Eine Geschichte hält sich im Salweytal besonders hartnäckig.
Sie erklärt auch, warum Eckhard in Eslohe angeblich nicht überall mit offenen Armen empfangen wird. Der Legende nach zog Eckhard eines Tages mit seiner berüchtigten Donnerbüchse in Richtung Eslohe.

Was er dort genau vorhatte, ist bis heute nicht abschließend geklärt. Fest steht nur: Er erlegte so manchen freien Platz in der Esloher Schützenhalle und in kürzester Zeit sei ganz Eslohe mit Eckhard-Aufklebern versehen worden sein.
Kein freier Platz war vor ihm sicher. Eckhard selbst bestreitet die Vorwürfe nicht. Er sagt lediglich: „Freie Flächen sind dazu da, sinnvoll genutzt zu werden.“ Seit diesem Tag soll man ihm in Eslohe mit einer gewissen Vorsicht begegnen. Von echter Abneigung kann natürlich keine Rede sein. Es handelt sich ausschließlich um freundschaftliche Dorfneckerei. Wobei Eckhard behauptet, dass man ihn dort nur deshalb nicht leiden könne, weil Eslohe bis heute kein eigenes Maskottchen mit Donnerbüchse habe. Böse Esloher Zungen behaupten sogar,  dass Eckhard die Flinten in Eslohe verhext hatte. Anm. der Redaktion: Gerne erinnern sich die umliegenden Dörfern noch an das Xtra-Large Vogelschießen in Eslohe 2025.

Überall dabei
Seit seinem ersten Auftritt war Eckhard schon an zahlreichen Orten unterwegs. Beim Salweyer Schützenfest gehört er längst zum festen Inventar. Bei „Salwey leuchtet“ kontrolliert er, ob auch wirklich jede Lampe funktioniert.
Beim Entenrennen beobachtet er genau, ob keine Ente heimlich eine Abkürzung nimmt. Beim Theater sitzt er bevorzugt in der letzten Reihe, damit sein Geweih niemandem die Sicht versperrt. Auf der Homert wurde er ebenfalls schon gesichtet. Angeblich wollte er dort nur die Aussicht genießen. Andere behaupten jedoch, er habe überprüft, ob das Gipfelkreuz wirklich gerade steht.

Auch bei Vereinsfesten, Dorfveranstaltungen und besonderen Aktionen taucht Eckhard regelmäßig auf. Manchmal auf einem Plakat. Manchmal auf einem Bild. Manchmal nur als Gerücht. Aber eines gilt immer: Wo im Salweytal etwas los ist, ist Eckhard nicht weit. Dieses Jahr 2026 war Eckhard sogar mir einem eigenem Aufkleber im Hofstaat. Verrückt!

Die kurze Sportkarriere
Auch sportlich wollte Eckhard einst durchstarten. Beim SC Kückelheim/Salwey absolvierte er angeblich ein Probetraining.  Seine Schnelligkeit überzeugte. Sein Einsatz ebenfalls. Problematisch wurde es erst beim Kopfballtraining. Nach dem dritten geplatzten Fußball und einer längeren Diskussion über die Versicherung entschied man gemeinsam, dass eine Karriere als Mittelstürmer vielleicht doch nicht das Richtige für ihn sei. Eckhard nahm es sportlich. Seitdem beschränkt er sich auf das Zuschauen und gelegentliche fachkundige Kommentare vom Spielfeldrand. Meistens beginnen diese mit den Worten: „Den hätte sogar ich gemacht.“

Sein bester Freund Jonte
So bekannt Eckhard inzwischen auch ist – allein unterwegs ist er nur selten. Sein bester Freund heißt Jonte. Die beiden sind praktisch unzertrennlich und gelten im Salweytal längst als die besten Kumpels. Besonders in der Zeit vor dem Schützenfest erlebt Eckhard mit Jonte regelmäßig seine größten Abenteuer. Dann darf Eckhard sogar mit in die Schule. Ob er dort wirklich aufmerksam zuhört oder insgeheim schon den nächsten Schützenfest-Aufkleber plant, ist allerdings nicht bekannt. Sicher ist nur: Wenn Jonte und Eckhard gemeinsam auftauchen, ist gute Laune garantiert. Nach der Schule streifen die beiden häufig durch den Ort. Jonte auf seinem Fahrrad – und Eckhard natürlich immer mit dabei. Gemeinsam kontrollieren sie, ob im Dorf alles in Ordnung ist, ob schon Schützenfeststimmung herrscht und ob irgendwo noch ein freier Platz für einen Aufkleber zu finden ist. Jonte kennt Eckhards Geheimnisse, Eckhard kennt Jontes Lieblingswege – und beide wissen ganz genau, wo man im Salweytal die besten Abenteuer erleben kann.

Für Eckhard steht deshalb fest: Ein echtes Dorfmaskottchen braucht keinen Chauffeur – es braucht einen besten Freund mit Fahrrad. Und Jonte ist nicht irgendein Freund. Er ist Eckhards bester Kumpel, sein Reisebegleiter, Aufpasser und vermutlich der einzige Mensch, der genau weiß, was der Hirsch wirklich vorhat, wenn er wieder verdächtig in Richtung Eslohe schaut.

Ein Hirsch mit Prinzipien
Trotz seines wilden Rufes ist Eckhard ausgesprochen vernünftig. Sein Lieblingsgetränk ist nämlich kein Bier, kein Schnaps und auch kein Kräuterlikör. Eckhard trinkt am liebsten: alkoholfreies Radler von Krombacher. Warum? Weil ein Maskottchen jederzeit einsatzbereit sein muss. Schließlich kann jederzeit eine Veranstaltung angekündigt, ein Aufkleber verteilt oder ein freier Platz in Eslohe entdeckt werden. 

Eckhards Lebensweisheiten
Mit den Jahren hat Eckhard einige Regeln für das Leben im Salweytal entwickelt: Man sollte niemals an einem Schützenfest-Aufkleber vorbeigehen, ohne ihn mitzunehmen. Eine Dorfveranstaltung ohne Eckhard ist möglich, aber sinnlos. Wer zu spät kommt, muss damit rechnen, dass Eckhard schon alles fotografiert hat. Ein freier Platz ist keine Lücke, sondern eine Einladung. Und alkoholfreies Radler schmeckt am besten, wenn andere noch überlegen, was sie bestellen.

Sein bekanntester Spruch lautet allerdings bis heute: „Trink mal schneller – die Leute gucken schon!“
Wie dieser Satz zu seinem alkoholfreien Radler passt, konnte bislang niemand abschließend erklären. Eckhard sagt dazu nur: „Es geht ums Prinzip.“

Eckhard kennt keine Grenzen
Wer glaubt, Eckhard würde das Salweytal nur selten verlassen, der irrt gewaltig. Zwar schlägt sein Herz für Salwey – aber reisen gehört zu seinen größten Leidenschaften. Genau genommen reist Eckhard ständig. Mal klebt er auf einem Schild an der Nordsee, kurz darauf genießt er die Aussicht in den Alpen. Wenig später taucht er plötzlich in Österreich, Ungarn oder auf einem Campingplatz in Holland auf.
Denn eines machen die Salweyer besonders gerne: Sie nehmen Eckhard einfach mit. Ob als Schützenfest-Aufkleber auf der Heckscheibe, als Sticker am Wohnwagen, auf der Kühlbox oder im Reisegepäck – Eckhard ist fast immer dabei.

Deshalb lautet inzwischen auch sein inoffizielles Motto: „Wo ein Salweyer ist, da ist auch Eckhard.“
Besonders freut sich Eckhard über Fotos aus aller Welt. Wenn irgendwo ein Salwey-Aufkleber auftaucht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass kurz darauf auch ein Bild bei Salwey Aktiv landet.
So ist der Hirsch längst zum wohl meistgereisten Dorfbewohner des Salweytals geworden. Manche behaupten sogar, Eckhard habe inzwischen mehr Länder besucht als so mancher Einwohner. Und wenn irgendwo auf der Welt plötzlich ein kleiner Hirsch mit grünem Hut auftaucht, dann weiß man:

Ein Salweyer war hier.

Maskottchen, Kultfigur und Dorflegende
Inzwischen ist Eckhard weit mehr als nur ein Hirsch auf einem Aufkleber. Er ist das Maskottchen von Salwey Aktiv, fester Bestandteil des Schützenfestes und eine Figur, die das Dorfgeschehen mit Humor begleitet. Er steht für Gemeinschaft, Heimatverbundenheit und dafür, sich selbst nicht immer ganz so ernst zu nehmen. Eckhard erinnert uns daran, dass ein Dorf nicht nur aus Häusern, Straßen und Vereinen besteht. Ein Dorf lebt von den Geschichten, die man erzählt. Von den kleinen Neckereien untereinander. Von gemeinsamen Festen. Von Menschen, die sich engagieren. Und manchmal eben auch von einem Hirsch mit Donnerbüchse, Aufklebern und einer Vorliebe für alkoholfreies Radler.

Ob es Eckhard wirklich gibt? Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wer regelmäßig auf Salwey Aktiv vorbeischaut, beim Schützenfest die Augen offen hält oder im Salweytal unterwegs ist, wird ihm früher oder später begegnen. Und sollte Eckhard einmal nicht zu sehen sein, gibt es dafür eigentlich nur zwei mögliche Erklärungen: Entweder sitzt er gerade irgendwo mit einem alkoholfreien Krombacher Radler. Oder er ist bereits wieder auf dem Weg nach Eslohe. Mit seiner Donnerbüchse. Und einem neuen Stapel Aufkleber.


Eckhard aus Salwey


Autogrammwünsche an:
Eckhard aus dem Salweytal
c/o Frank Altenhoff
Zum Dümpel 23
59889 Eslohe-Obersalwey

Bitte einen frankierten Rückumschlag hinzulegen.