Zum Hauptinhalt springen
Hinter den Kulissen wird kräftig gearbeitet

MGV Eintracht Salwey bringt neue Komödie auf die Bühne

06. Januar 2026

Die Laienspielschar des MGV Eintracht Salwey bringt neue Komödie auf die Bühne

Altbekannte Salweyer Urgesteine, die endlich wieder Rampenluft schnuppern, treffen auf neue Gesichter und erfahrene Spielerinnen und Spieler.

Nach einem erfolgreichen Theaterjahr 2025 kehrt die Laienspielschar des MGV Eintracht Salwey selbstbewusst zurück und präsentiert im Jahr 2026 die heitere Komödie „Der Dorfschlawiner“.

Nach dem Nervenkitzel des vergangenen Jahres, als im besten Edgar-Wallace-Stil gemordet wurde, was das Zeug hielt, schlägt die Theatergruppe diesmal eine völlig andere Richtung ein: Humor, Chaos, Herz und jede Menge Angriffe auf die Lachmuskeln.

Hinter den Kulissen wird kräftig gearbeitet

Bereits die laufenden Proben lassen erahnen, dass ein äußerst lebendiger Theaterwinter bevorsteht. Im Hintergrund wird gewerkelt, gemalt und gepinselt.

In bewährter Manier ist Stefan Hennecke beim Bühnenbau wieder ganz in seinem Element. Tatkräftig unterstützt wird er von Sebastian Bierhoff und Lasse Franke. Kevin Brandelik und Frederik Schmidt kümmern sich um die Technik und sorgen dafür, dass auf und hinter der Bühne alles reibungslos funktioniert.

„Manchmal laufen die Tränen schon während der Probe“, berichtet die neue Regisseurin Nicole Schubert, die in diesem Jahr die Leitung der Laienspielschar übernommen hat.

Mit einem Augenzwinkern spricht sie davon, einen „Sack Flöhe zusammenhalten“ zu müssen. Auch Souffleuse Doro Müller, die seit mittlerweile 31 Jahren zur Theatergruppe gehört, dürfte bei diesem turbulenten Stück wieder ordentlich gefordert sein.

„Diese Mischung aus Jung und Alt ist einfach unschlagbar und wird die Lachmuskeln der Besucherinnen und Besucher ordentlich beanspruchen“, verspricht Nicole Schubert im Gespräch.

Darum geht es in „Der Dorfschlawiner“

Die Handlung spielt zu Beginn der 1930er-Jahre. In einem kleinen Dorf steht vieles auf der Kippe: Die Wirtschaft schwächelt, zwei Zigarrenbetriebe kämpfen ums Überleben und zahlreiche Menschen sorgen sich um ihre Zukunft.

Mitten im Geschehen steht die Familie Bichler. Vater Anton setzt auf Tradition und solides Handwerk. Sein Sohn Seppel bringt das Dorf mit seiner unbekümmerten Art und seinen Streichen jedoch immer wieder kräftig durcheinander.

Seppels Zwillingsschwester Ursel versucht währenddessen, zwischen familiären Pflichten, den Erwartungen anderer und ihren eigenen Gefühlen ihren Weg zu finden. Im Hintergrund schwingt zudem ein lange gehütetes Geheimnis mit, das die Ereignisse zusätzlich beeinflusst.

Als neue Hoffnungsträger ins Dorf kommen und plötzlich die Aussicht auf neue Arbeitsplätze besteht, beginnt eine turbulente Kette von Ereignissen.

Wie sich alles entwickelt und wohin das Ganze führt, wird natürlich noch nicht verraten. Das Publikum darf sich auf zahlreiche Verwicklungen, überraschende Wendungen und jede Menge Humor freuen.

Streiche, Liebesbriefe und eine besondere Zigarre

Ein Liebesbrief sorgt für reichlich Verwirrung. Wer dabei am Ende wen sprichwörtlich aufs Kreuz legt, wird sich erst auf der Bühne zeigen.

Seppel und sein Freund Hannes bereiten währenddessen bereits den nächsten Streich vor. Die beiden haben offensichtlich nichts als Flausen im Kopf.

Auch Seppels Spezialzigarre scheint keine besonders gute Idee zu sein – zumindest wird Günter Schalk dies schon bald am eigenen Leib erfahren.

Das Ensemble von „Der Dorfschlawiner“

Für die Aufführungen im Jahr 2026 hat die Laienspielschar des MGV Eintracht Salwey erneut ein vielfältiges Ensemble zusammengestellt.

Benedikt Wiethoff übernimmt die Rolle des Anton Bichler. Als Schneider des Ortes hält er dabei sprichwörtlich den Familienfaden in der Hand.

Die resolute Mutter Katrin Bichler wird von Anna Wagner gespielt. Henry Kayser verkörpert – wer auch sonst – ihren Sohn Seppel Bichler und damit den titelgebenden Dorfschlawiner. Seine Zwillingsschwester Ursel Bichler wird von Alina Siewers dargestellt.

Für Recht und Ordnung im Dorf soll Sebastian Bierhoff als Dorfgendarm Kasper Brandlechner sorgen.

Daniel Vedder spielt Xaver Kuhnert, den Bürgermeister und Wirt des Dorfgasthauses „Engel“. Seine Frau Selma wird von Kerstin Schellmann verkörpert.

Timo Hoffmann und Sabrina Vedder übernehmen die Rollen von Emil und Irene Massicker. Ihre Tochter Loni wird von Rebecca Schmidt gespielt.

Als Dorfschullehrer Josef Rieger steht Walter Kaiser auf der Bühne. Auch er gehört zu den Dorfbewohnern, die unter Seppels Streichen zu leiden haben.

Melanie Schneider spielt die alte Dorfjungfer Emerenzia Stadler. Niklas Mette übernimmt die Rolle des Postboten Alfons Blitzer.

Gian-Luca Schrage ist als Seppels Freund Hannes zu sehen. Johannes Hennecke verkörpert den Zigarrenfabrikanten Schalk, während Basti Müller dessen Sohn Günter spielt.

Die Zigarrenmacherinnen und Zigarrenmacher werden von Linus Siewers, Sandra Mette, Laurine Henke und Carolin Lang dargestellt.

Besetzung im Überblick

  • Anton Bichler: Benedikt Wiethoff

  • Katrin Bichler: Anna Wagner

  • Seppel Bichler: Henry Kayser

  • Ursel Bichler: Alina Siewers

  • Dorfgendarm Kasper Brandlechner: Sebastian Bierhoff

  • Xaver Kuhnert, Bürgermeister und Wirt: Daniel Vedder

  • Selma Kuhnert: Kerstin Schellmann

  • Emil Massicker: Timo Hoffmann

  • Irene Massicker: Sabrina Vedder

  • Loni Massicker: Rebecca Schmidt

  • Josef Rieger, Dorfschullehrer: Walter Kaiser

  • Emerenzia Stadler: Melanie Schneider

  • Alfons Blitzer, Postbote: Niklas Mette

  • Hannes: Gian-Luca Schrage

  • Zigarrenfabrikant Schalk: Johannes Hennecke

  • Günter Schalk: Basti Müller

Zigarrenmacherinnen und Zigarrenmacher:

  • Linus Siewers

  • Sandra Mette

  • Laurine Henke

  • Carolin Lang

Aufführungstermine

Premiere:
Samstag, 24. Januar 2026

Weitere Aufführungen:
Sonntag, 25. Januar 2026
Sonntag, 1. Februar 2026

Veranstaltungsort:
Schützenhalle Niedersalwey

Bildunterschriften

Ein Liebesbrief sorgt für reichlich Verwirrung. Wer hier wen sprichwörtlich aufs Kreuz legt, wird sich noch zeigen.

Seppel und Hannes bereiten den nächsten Streich vor. Die beiden haben offenbar nichts als Flausen im Kopf.

Seppels Spezialzigarre scheint keine besonders gute Idee zu sein – wie Günter Schalk anschließend feststellen muss.

Die Laienspielschar des MGV Eintracht Salwey im Großformat.

Kontakt Information

MGV e.V. Eintracht Salwey
Holzstr. 25
59889 Eslohe - Niedersalwey
News
Jetzt mitgestalten
Sie haben einen Bericht der für Salwey-Aktiv.de interessant wäre? Dann treten Sie mit uns in Kontakt
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.